Rote Bete Brotaufstrich

Skizze:

Rote Bete und roher Apfel ca. 1:3 reiben

zu in Öl glasig gedünsteter Zwiebel geben.

Mit etwas Apfelsaft ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken.

Reichlich (1 bis 2 h) auf kleinster Wärme vor sich hinköcheln lassen.

Nach Geschmack mit etwas Cumin oder Pascha-Mischung verfeinern.

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Patricias Haferflocken-Apfelmus-Kuchen

Das ist nun endlich mal wieder ein eigenes Rezept – so halb zumindest. Eigentlich stammt es von Patricia, aber das ist wohl inzwischen verjährt (-; Seit vielen Jahren ist er einer meiner allerliebsten Kuchen, auch wenn es vielleicht sogar noch was zu verbessern gäbe: Er hat immer eine leichte Neigung zu zerbröckeln. Dennoch: der Geschmack … es musste jetzt mal wieder sein: Haferflocken, Apfelmus, Zitronenabrieb … hmmm. Los gehts:

125g zerlassene Butter (Margarine … nach Geschmack)
180g Zucker
250g Apfelmus (L: auch eine Mischung mit z.B. Pfirsich oder Pflaume tut dem Apfel gut, nur die Feuchtigkeit braucht’s)
3 bis 4 Eier (wegen der Bindekraft eher 4, jdf. wenn sie klein sind)
Abrieb einer Zitrone
eine Prise Vanille oder ein wenig Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
125g Sultaninen (oder andere Trockenfrüchte, wenn sie zu fest sind, ggf. vorher in heißem Wasser einweichen und trockentupfen)
375g feine bis mittlere Haferflocken (davon bis zu 150g Haferkleie verbessert den Zusammenhalt des Kuchens)

Haferflocken in der trockenen, nicht zu heißen Pfanne anrösten (immer wieder wenden, sie brennen leicht an; aber sie brauchen auch Zeit, heiß zu werden (-; Derweil alles andere gut durchrühren. Zuletzt Haferflocken einrühren.

Kastenform fetten, mehlen oder mit Semmelbröseln (evtl. auch feine Teile der gesiebten Haferkleie) ausstreuen. Kuchen ca. 50-60 min. bei ca. 160°C (Umluft, 2. Schiene, also etwas unter der Mitte) backen. (Wenn er noch nicht durch ist, aber zu dunkel wird, Backpapier lose auflegen und Hitze etwas reduzieren.) Ein wenig abkühlen lassen, aber ehe der ganz kalt ist aus der Form stürzen.
Und dann: Guten Appetit!
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Kaffeehaustanten-Apfel-Streusel mit Rahmguß | grain de sel – salzkorn

grain de sel – salzkorn – meine Gartenküche schrieb:

„Hochwertiger Kaffeehaustanten-Kuchen: Apfel-Streusel mit Rahmguß

… Selbst die eingefleischteste Kaffeehaustante wird sich mit diesem Kuchen behaglich in ihrem Element fühlen. Und dann ist er auch noch so ungewöhnlich ultra-knusprig. Also für alle, deren Winterpelz nicht dicht genug hält: Ran an den Ofen!

Zutaten – Springform 26cm:

Streusel:
225g Butter, zerlassen
400g Mehl
100g Haselnuss-Krokant
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
2 EL geröstete, gemahlene Haselnüsse
800g Äpfel (Boskop, Jonagold)
2-3 EL Zitronensaft

Guss:
250g Schmand (m: crème fraîche)
5 Eier
74g Zucker
1 Päckchen Saucenpulver Vanille zum Kochen
Butter für die Form

Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Eine Springform (26 cm Durchmesser) buttern. Mehl, Krokant, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz verrühren, dann die zerlassene Butter zugeben und alles mit einer Gabel verrühren, mit den Händen zu Streuseln zusammen drücken.

Die Hälfte der Streusel in die Form geben und andrücken. Die gerösteten gemahlenen Haselnüsse gleichmäßig darauf streuen.

Die Äpfel vierteln, schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und auf dem Streuselboden verteilen.

Schmand, Eier, Zucker und Saucenpulver verrühren und über die Streusel gießen. Die restlichen Streusel darauf streuen.

Den Kuchen auf der untersten Schiene etwa 50 Minuten backen (ich habe ihn anschließend noch 20 Minuten im ausgeschalteten, leicht geöffneten Ofen gelassen). In der Form auf einem Rost auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Dazu schmeckt Schlagsahne.

Anmerkung Petra: Super! Knackige Streusel, sehr saftige Füllung, Favorit.

*Im Original sollte ein Ei von den fünfen in den Streuselteig, das habe ich aber vergessen. Dafür habe ich es mit anderen in die Schmandmischung gegeben. Würde ich beim nächsten Mal wieder genau so machen – Anmerkung m: Petras Modifikation übernommen.“

via: grain de sel – salzkorn: Hochwertiger Kaffeehaustanten-Kuchen: Apfel-Streusel mit Rahmguß.

Eingerollt wie ein Schneckchen: Rosenkuchen mit Dinkel und Apfel | grain de sel – salzkorn

grain de sel – salzkorn schreibt am Freitag, 30. Januar 2015:

„… Belohnt werden heute all jene, die mir vertraut haben, dass das ofenkaramellisierte Apfelmus eine vachement gute Idee ist. Mit handelsüblichem Apfelmus läßt sich das nicht einfach ersetzen – nicht nur geschmacklich, sondern in diesem Fall vorallem wegen der Konsistenz: das Mus reduziert während der Zeit im Ofen schön ein. Vielleicht köchelt man sich ein Substitut auf dem Herd in Art eines festeres Apfelmus… oder füllt die Schnecken einfach wieder wie das Zupfbrot, genau.

Zutaten – moule à manque von 25cm:

100g Dinkel-Vollkornmehl, gesiebt
300g Dinkel 630
(m.: Man kann ebenso 400g Weizenmehl 405 nehmen)
190-200 ml Milch
20 g Frischhefe
50 g Butter
40 g Vollrohrzucker
1 Ei
1 Teelöffel Salz
125 g Schmand (m: crème fraîche)
125 g ofenkaramellisiertes Apfelmus mit Zimt
40 g Vollrohrzucker
einige Butterflöcken
50 g Puderzucker
Zitronensaft

Zubereitung:

Hefe in 3 Esslöffel Milch auflösen und beiseite stellen. Restliche Milch, Butter und Zucker erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Auf mindestens 38°C abkühlen lassen, sonst sterben die Hefekulturen ab. Ei unterschlagen.

Mehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Milchmischung und aufgelöste Hefe hinzufügen. Alles 4 Minuten auf Stufe 1 (von 4) kneten. Salz hinzugeben und auf Stufe 2 weitere 8 Minuten kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 40-60 Minuten ruhen lassen.

Die Form großzügig buttern und mit Zucker ausstreuen.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,5cm breit ausrollen. Apfelmus mit Schmand und Vollrohrzucker (bsp.weise Muscovado-Zucker) verrühren. Den Hefeteig damit gleichmäßig bestreichen – am oberen langen Rand etwas Abstand lassen. Dann von der unteren langen Seite zusammenrollen und die Ränder etwas zusammenpfetzen. In 7 Stücke schneiden à 5-6cm und in die vorbereitete Form schön anmutig (anmutiger wie ich) gerade setzen, mit der schöneren Seite nach oben.

Nochmals an einem schnuckelig-warmen Ort ca.30min gehen lassen. Den Backofen rechtzeitig auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Rosenkuchen [r]und 45-50 Minuten backen. Falls nötig mit Alufolie [L.: Backpapier?] abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird (m: die letzten 15min).

Puderzucker mit Zitronensaft zäh verrühren und den etwas abgekühlten Kuchen damit bepinseln. Noch lauwarm servieren – schmeckt aber auch noch am nächsten Tag.

via: grain de sel – salzkorn: Eingerollt wie ein Schneckchen: Rosenkuchen mit Dinkel und Apfel. Danke (-:

Der ganz einfache Apfelkuchen

Vater lud zum Kaffee, einfach so. Der Kuchen sei ganz schnell gegangen. Das mag ich. Also:

Zutaten
1oo g Butter
25o g Zucker (bei mir: 120 g Rohrohrzucker)
2 Päckchen Vanillezucker (bei mir: eine große Messerspitze Vanille ohne weiteren Zucker)
1oo g Mehl (bei mir: Dinkelvollkorn)
2 Eier
2 TL (1 Päckchen) Backpulver
1 Prise Salz
1oo ml Milch (bei mir: Joghurt 1,5% Fett)
9oo g Äpfel (vier gerade mittelgroße, Pinova: leicht säuerlich)

Butter schmelzen;
Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig rühren, abgekühlte Butter hinzu. Mehl & Backpulver mischen, zur Mischung geben; Milch & Salz dazu, gut verrühren.
Äpfel schälen, vierteln, quer in dünne Scheiben (bei mir: in je zwölf Spalten) schneiden und unter den Teig heben.
Tartform (26cm) fetten und Teig bei 19o° 45´ goldgelb backen.
Der ergänzende Tipp lautete: u.U. nach 3o´ abdecken. Bei mir war er nach 20′ reichlich gebräunt. Also eher vorsichtiger mit der Temperatur (nächstens probiere ich vorheizen auf 190° und nach dem Schieben auf 170°.

Trotzdem war’s prima. Die Äpfel versinken wunderbar im Teig, der immer ein bisschen klitschig bleibt – das muss ma mögen, aber dann: Ja, so arf Apfelkuchen sein.