Erbsen-Kopfsalat Suppe | Dinner um Acht

Gekühlte Erbsen-Kopfsalat Suppe mit Estragon

Für Vier

2 EL Butter
1 Zwiebel
1 L Gemüsebrühe
500 g frisch gepalte oder tiefgekühlte Erbsen
1 kleiner Bund Estragon, gehackt, ein paar Blättchen für die Deko aufheben
300 g Kopfsalat
1 TL Zucker – Salz – frischer Pfeffer
4 EL Crème fraîche

Die Zwiebel fein hacken. Die Butter in einem großen Topf schmelzen und die Zwiebel bei mittlerer Temperatur etwa 5 Minuten lang weich dünsten. Die Gemüsebrühe auffüllen und zum Köcheln bringen. Die Erbsen und den grob in Stücke geschnittenen Kopfsalat dazu geben.Zusammen mit dem fein gehackten Estragon und dem Zucker bei geschlossenem Topf etwa 10 Minuten weich köcheln lassen.Die Suppe vom Herd nehmen und portionsweise im Standmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auskühlen lassen. Dann noch mal im Kühlschrank richtig Kühlen.Eventuell nochmal abschmecken, wenn die Suppe richtig durchgekühlt ist.Mit einem EL Crème fraîche und einigen Blättchen Estragon servieren.

via: Lucas Hollwegs Sehnsuchtsrezepte eiskalt an einem Sommertag | Dinner um Acht.

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Capunet di Celeste | lamiacucina

Heißt Gnocchi, ist aber keine Kartoffel, sehr entzückend!

via: lamiacucina

lamiacucina

Capunet di Celeste 2014 05 09_3975

Brennesselzeit. Höchste Zeit um die Brennesselstauden auszureissen, bevor sie sich im ganzen Gärtchen ausbreiten. Mit Handschuhen bewehrt, knipste ich mindestens ein halbes Kilo der Unkraut-Spitzen ab -von Auge gewogen-, um dann zuhause festzustellen, dass nach dem Abschütteln von Ameisen und Entfernen der Stiele noch knapp die halbe Menge übrig blieb. Ergänzt wird dann halt mit Spinat. Wieder einmal die authentischen, herzhaften Capunet der Nonna Celeste, Gnocchi mit viel grünem Blattwerk und goldbraun geröstetem Brot. Verglichen mit dem  alten Foto im Beitrag aus dem Jahr 2007 erkennt man im aktuellen Bild sogar, was fotografiert wurde.

Zutaten
Vollmahlzeit für 2 Personen, ca. 14 Esslöffelgrosse Gnocchi

250 g frische Brennesselblätter
200 g Blattspinat, TK
50 g altes Weissbrot, getrocknet
Tafelbutter
1 kleinere Zwiebel, fein gehackt
1 Büschel Blattpetersilie, fein gehackt
Muskatnuss
2 Eier klein
5 Löffel Weissmehl
1 Tlf. Salz, Pfeffer
Butter
geriebener Parmesan
4 Knoblauch-Zehen
Salbeiblätter

Capunet di Celeste 2014 05 09_3970 Unkrautvertilgung

Zubereitung
(1) Die Brennesselblätter waschen…

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Knuspercookies – ein Cookieteig und drei Variationen!

cookies für alle (-:

Das Knusperstübchen

Hallo Ihr Lieben,

nach meinen Brownie-Cookies, die so fabelhaft geklappt haben und sooo lecker waren, habe ich heute einen kleinen Cookie-Allrounder für Euch! Auch wenn Alex und ich uns eigentlich immer einig sind, bei einer Sache gehen unsere Geschmäcker in völlig verschiedene Richtungen! Ich mag es zitronig, er mag es schokoladig. Ich mag eher fruchtig Tartes, er lieber Marmorkuchen. Mit diesem Cookieteig konnte ich dieses kleine Problemchen allerdings perfekt umgehen. Der Teig ist nämlich bei allen drei Variationen der gleiche, wird gemeinsam angerührt und dann nach den eigenen Vorlieben verfeinert! Am Kaffeetisch sind dann alle zufrieden gestellt, denn wer es weder zitronig noch überaus schokoladig  mag, der kann ja die Erdnusscookies knuspern. 😉

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Der Grundteig besteht aus braunem und weißem Zucker, etwas Mehl, Butter, Ei und einer Mischung aus Natron und Backpulver und zack, ist für mich der perfekte Cookie-Grundteig fertig. Nach meiner Erfahrung ist die Zuckermischung wirklich entscheidend…

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rote rüben /bete mit granatapfel & walnüssen | esskultur

diese roten rüben mit verschwenderisch vielen granatapfelkernen und gerösteten walnüssen sind für mich ein hauptsalat – ein salat, der weder ein davor, noch ein dazu, nicht einmal ein danach braucht. dieser salat macht freude – und satt. etwas, das man nicht von vielen salaten behaupten kann. satt, weil viele rüben und walnüsse. freude, weil konsistenzen, süße, säure, frische, duft, alles da. die idee, die rüben mit kräutern im ofen weich zu garen, stammt von hugh fearnley-whittingstall. der granatapfel gibt den genau richtigen, knackigen, säuerlichen biss. walnüsse zu roten rüben sind (bei mir) ein klassiker, ebenso wie viele frische kräuter (wie in georgien). der frisch springend in der pfanne geröstete kreuzkümmel und das ungewöhnliche öl wollten unbedingt auch noch dazu.

für mindestens 4 personen

zutaten
ca. 7 eher kleinere rote rüben (oder etwas weniger größere)
salz
schwarzer pfeffer aus der mühle
1 zweig thymian oder prise getrockneter
2-3 lorbeerblätter (ideal: frische)
2-3 knoblauchzehen
olivenöl, vom guten
eine große handvoll gute walnüsse
1 zitrone
granatapfelmelasse (gibt’s im türkischen laden)
1 großer granatapfel
1 bund petersilie (auch dill und/oder koriander in kombination mit der petersilie würden passen)

fandler öl cuvée eins (mandel/mohn) (oder reines mohnöl oder walnussöl, reines mandelöl ist zu süß!)

zubereitung am vortag
ofen auf 200 grad vorheizen, rote rüben gründlich schrubben, trockentupfen, in auflaufform, salzen, pfeffern, thymian, lorbeer dazu, knoblauch mit schale anpressen (messerrücken) dazu, mit ordentlich olivenöl beträufeln, gut wenden, mit alufolie zudecken
ca. 1 stunde backen, bis messerspitze leicht hineingleitet, herausnehmen

ofen auf 180 grad zurückschalten, walnüsse auf ein blech mit backpapier breiten und ca. 7-8 minuten im backrohr rösten, bis sie zu duften beginnen und leicht dunkler werden, dabei mehrmals rütteln, dann auf einem flachen teller auskühlen lassen

rote rüben abkühlen lassen, bis man sie gut angreifen kann (aber nicht über nacht stehten lassen, sonst gehen sie schwer zu schälen!), spitze und ansatz wegschneiden, schale mit küchenrolle abreiben

rote rüben in spalten schneiden (achteln oder noch schmälere spalten), mit saft ½ zitrone, pfeffer und dem abgeseihten öl vom backen (und, falls das zu wenig ist, noch einem schuss olivenöl) gut mischen, durchziehen lassen

am nächsten tag

granatapfel am äquator halbieren, mit schnittfläche nach unten über einer schüssel (die in der abwasch steht – spritzschutz) umbiegen, kerne herauslösen, alle häutchen entfernen (ich halte von der unter-wasser-methode übrigens gar nix, weil unter wasser logischerweise alle kerne nass werden, was das gericht wässrig macht und die haltbarkeit der verbliebenen kerne deutlich verringert)

rote rüben mit frischem zitronensaft, salz, pfeffer, 1-2 tl granatapfelmelasse süß-säuerlich und nur leicht salzig abschmecken, evtl. etwas olivenöl ergänzen, auf eine platte oder in eine flache schüssel füllen

kreuzkümmel (max. 1 gestrichener tl) in einer pfanne unter häufigem rütteln trocken rösten, bis er zu duften beginnt, dann auf den roten rüben verteilen, nicht mehr mischen (soll noch etwas knusprig bleiben)

petersilie waschen, trockentupfen, abzupfen, nicht zu fein schneiden

walnüsse grob mit den händen zerbrechen und gemeinsam mit viel petersilie und sehr viel granatapfelkernen auf den roten rüben verteilen

mit öl (cuvée oder reinsortig, siehe letzte zutat in der liste) großzügig beträufeln

dazu passt weißbrot mit knuspriger kruste, aber weicher krume, z. b. nicht zu schlankes baguette, türkisches fladenbrot oder selbst gebackenes no-knead-bread.

via: hauptsalat: rote rüben mit granatapfel & walnüssen – kulinarische notiz – esskultur.

Kommentar dort:
Die Granatapfelkerngewinnung kann man einfacher haben als die “Äquatormethode” und ohne deren Spritzschutz. Auch die Unter-Wasser-Methode finde ich unbefriedigend.

Das Krönchen des Granatapfels mit einem spitzen Messer rausschneiden, dann noch zwei gegenüberliegende Einschnitte an den entstandenen Rändern machen. An diesen Rändern den Granatapfel auseinanderziehen. Wenn er reif ist, lassen sich die Kerne ganz leicht herausstreichen ohne Spritzer und sonstige Sauerei.

Pão de queijo (salzig) | missboulette

„… Es geht schnell und ist seit geraumer Zeit mein liebstes (selbstgemachtes) Salzgebäck. Stellt euch Gougères mit der Konsistenz von Mochi vor, dann habt ihr Pão de queijo bzw. brasilianische Käsebällchen aus Tapiokamehl. Die Vorgehensweise ist exakt wie bei einem Brandteig, nur dass anstelle des Mehls Tapioka eingesetzt wird. Ursprünglich wird hierfür Minas Cheese verwendet, doch dieses Rezept ist ideal, um jegliche herumrollende Käsereste zu verwerten. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, jeweils zwei Sorten Käse zu mischen. Egal was. Hauptsache ein kräftiger (Hart)Käse und eine mildere Sorte. So habe ich schon Pecorino, Parmesan, Manchego, alten und mittelalten Gouda, ja sogar schon Camembert und weitere Weichkäsesorten reingeschmuggelt. Einfach nehmen, was da ist. Kräuter machen sich auch immer gut in dem Teig. Stellt euch eure eigene Kombination zusammen!

Pão de queijo – via The Kitchn

Zutaten für ca. 24 Stück
1 Cup Milch
1/2 Cup Pflanzenöl
1 TL Salz
2 Cups Tapiokastärke
2 Eier
1 – 1 1/2 Cups Parmesan (ich nehme nur 1 Cup und zwei Sorten Käse)

Zubereitung:
Milch, Öl und Salz in einem Topf erhitzen und kurz aufschäumen lassen. Sofort von der Hitze ziehen. Tapiokastärke in einem Schwung hinzufügen und mit einem Kochlöffel vermengen. Der Teig darf (und wird) verklumpen. Es sollten nur keine weissen Stärkereste sichtbar sein.

Den Teig in eine Rührschüssel geben, einige Minuten abkühlen lassen. Er sollte lauwarm sein. Mit einem Handrührgerät (Knethaken) den Teig etwas verkneten, die Eier nacheinander einarbeiten, bis der Teig sich zu einem halbwegs geschmeidigen Klumpen formt (nicht weiter lange schlagen – sonst wird der Teig wieder flüssig und kaum formbar).

Die geriebenen (oder kleingehackten) Käsesorten sehr kurz unterheben.

Den Ofen nun auf 180 Grad vorheizen. Aus dem elastischen und leicht klebrigen Teig mit zwei nassen Esslöffel (oder mit angefeuchteten Händen oder Eisportionierer) walnussgrosse Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Auf ausreichend Abstand achten. Im Ofen auf mittlerer Schiene bei 180 Grad ca. 25-30 Minuten goldbraun backen. Am besten noch lauwarm servieren.

Tipps: Die Menge reicht für exakt zwei Bleche und lässt sich für den ersten Probegenuss gut halbieren. Einmal ist mir der Teig zu flüssig geraten (ich denke, ich habe zu lange und wild geschlagen), dann kann man den flüssigen Teig retten, indem man ihn in kleine (geölte) Muffinförmchen füllt. Die Konsistenz wurde nur nicht ganz optimal (der Rand nur hart und das Innenleben nur weich anstatt knusprig-mürbe und innen “chewy” ).

Und Reste können entweder luftdicht aufbewahrt oder tiefgekühlt werden. Anschließend im Ofen wieder aufbacken.

Und wer keine Tapiokastärke hat, macht jetzt einfach Gougères.

viaSalzig | missboulette.

Curry selbstgemacht

Es ist soo einfach – und schmeckt nicht nur gut: auch die ganze Wohnung duftet tagelang nach frischem Curry (-:

Ich habe es aus einem Kochbuch für indische Küche (ja, ich trage die genaue Quelle noch nach) als einfaches südindisches Grundrezept.

Nimm:
30 bis 40 Curryblätter
30 getrockn. Chili-Schoten
1 Tasse Koriander (Samen)
3 TL Kreuzkümmel (Samen)
3 TL Bockshornklee (Samen)
3 TL schwarzer Pfeffer (Samen)
3 TL schwarzer Senf (Samen)
1 Tasse Kurkuma (gemahlen)

für Haiderabad-Masala zusätzlich:
1 1/2 TL Nelken (gemahlen oder entspr. Menge ganzer Nelken)
1 1/2 TL Zimt (gemahlen oder entspr. Menge Stangenzimt)

Falls die Curryblätter noch frisch sind: 4-5 min ohne Fett in der Pfanne trocknen.

Curryblätter und Chili grob zerkleinern, evtl. mörsern. Mit allen anderen Gewürzen mischen und gemeinsam mahlen. Ich verwende eine einfache alte Handkaffeemühle dafür. Mit ein bisschen Übung ist es für die Menge ca. 2 Stunden Arbeit. dann fällt auch immer noch etwas zum Verschenken an.  Andernfalls mache ich auch oft mal die Hälfte für den alltäglichen Selbstverbrauch.
Die fertige Mischung enthält manchmal kleine Stiehle von den Blättern, die sich leicht aussortieren lassen. Ansonsten: fertig und ab ins gut schließende (dunkle) Glas.