Rote Bete Brotaufstrich

Skizze:

Rote Bete und roher Apfel ca. 1:3 reiben

zu in Öl glasig gedünsteter Zwiebel geben.

Mit etwas Apfelsaft ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken.

Reichlich (1 bis 2 h) auf kleinster Wärme vor sich hinköcheln lassen.

Nach Geschmack mit etwas Cumin oder Pascha-Mischung verfeinern.

Ururfranzösisch – célerie rémoulade | von: grain de sel – salzkorn

Mit Dank an grain de sel – salzkorn:

„Ururfranzösisch – célerie rémoulade

Zu den urururfranzösischen Essereien zählt für mich eindeutig célerie rémoulade. Dieser Rohkost-Salat gehört schon IMMER zur französischen Picknick-Grundausstattung – schon immer. Schon als es noch in den Ferien mit den Eltern zumeist Richtung Bretagne ans Meer ging. Dazu ein Baguette, eisgekühlte Kronenbourg-Bierchen mit Drehverschluß, ein Glas Cornichons, demi-sel-Butter und ein Stück Port-Salut (auch so ein französischer Lieblingskäse von mir für aufs Brot, nee wat herrlich, so ein Port-Salut) – dann brauchts nur noch ein lauschiges Plätzchen auf einer Wiese im Schatten eines Baumes… und schon lebt sichs so entspannt wie Gott in Frankreich… PROMI!

Célerie rémoulade ist vermutlich das französische Äquivalent zum deutschen Majo-Wurstsalat oder zum Majo-Kartoffelsalat. Selbst wenn es sich um einen Rohkostsalat handelt, bekommt man ihn im supermarché an der Theke (oder auch im Kühlregal) meist als ordentliches Kaliber. Sprich: fein geraspelter Sellerie in schwerer Majo-Tunke. Fettig, aber SO gut. … Mein Salat kommt dem gekauften sehr nahe – ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es dafür ein besseres Rezept gibt. Natürlich habe ich ihn für uns etwas verschlankt, aber ich denke, ihr habt das Prinzip verstanden: mehr Majo geht immer – it’s up to you. Schöne Sommersprossen-Tage euch… Und nehmt euch den célerie rémoulade mit nach draußen…

Zutaten 4P:
400g Sellerie (eine mittlere Knolle), fein gestiftet
125ml Mayonnaise*
2 TL Dijon-Senf
1 TL Meerrettich*
2 EL Weißweinessig
1 EL Kapern,gehackt
1 Frühlingszwiebel
Salz, Pfeffer
etwas Zitronensaft

Zubereitung:
Aus Mayonnaise, Senf, Merrettich, Essig, Zitronensaft und Kapfern ein homogenes Dressing herstellen. Mit dem geraspelten Sellerie vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eine Stunde durchziehen lassen.

*Anmerkung m: die Mayonnaise kann man natürlich selbst herstellen (s. etwa bei Petra). Meinen Merrettich kann ich euch nur erneut ans Herz legen. Im Gegensatz zur Majo hält der sich auch angebrochen wirklich EWIG im Glas.

Den Sellerie Salat darf man sich auch merken für einen bunten Vorspeisen-Teller. Dann würde ich die Portion für 4P halbieren.

Der Salat hält sich ca. 2 Tage im Kühlschrank.

viagrain de sel – salzkorn: Ururfranzösisch – célerie rémoulade.

Patricias Haferflocken-Apfelmus-Kuchen

Das ist nun endlich mal wieder ein eigenes Rezept – so halb zumindest. Eigentlich stammt es von Patricia, aber das ist wohl inzwischen verjährt (-; Seit vielen Jahren ist er einer meiner allerliebsten Kuchen, auch wenn es vielleicht sogar noch was zu verbessern gäbe: Er hat immer eine leichte Neigung zu zerbröckeln. Dennoch: der Geschmack … es musste jetzt mal wieder sein: Haferflocken, Apfelmus, Zitronenabrieb … hmmm. Los gehts:

125g zerlassene Butter (Margarine … nach Geschmack)
180g Zucker
250g Apfelmus (L: auch eine Mischung mit z.B. Pfirsich oder Pflaume tut dem Apfel gut, nur die Feuchtigkeit braucht’s)
3 bis 4 Eier (wegen der Bindekraft eher 4, jdf. wenn sie klein sind)
Abrieb einer Zitrone
eine Prise Vanille oder ein wenig Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
125g Sultaninen (oder andere Trockenfrüchte, wenn sie zu fest sind, ggf. vorher in heißem Wasser einweichen und trockentupfen)
375g feine bis mittlere Haferflocken (davon bis zu 150g Haferkleie verbessert den Zusammenhalt des Kuchens)

Haferflocken in der trockenen, nicht zu heißen Pfanne anrösten (immer wieder wenden, sie brennen leicht an; aber sie brauchen auch Zeit, heiß zu werden (-; Derweil alles andere gut durchrühren. Zuletzt Haferflocken einrühren.

Kastenform fetten, mehlen oder mit Semmelbröseln (evtl. auch feine Teile der gesiebten Haferkleie) ausstreuen. Kuchen ca. 50-60 min. bei ca. 160°C (Umluft, 2. Schiene, also etwas unter der Mitte) backen. (Wenn er noch nicht durch ist, aber zu dunkel wird, Backpapier lose auflegen und Hitze etwas reduzieren.) Ein wenig abkühlen lassen, aber ehe der ganz kalt ist aus der Form stürzen.
Und dann: Guten Appetit!
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Ofengeröstete Möhren mit Fenchel, Blutorange und Sternanis | Dinner um Acht

Dinnerumacht schreibt: „Die Blutorange, die mich anlachte, hatte tiefdunkelrotes Fleisch. Fast schon ins Lila ging diese Farbe. Noch nie zuvor hatte ich eine solche intensive Färbung gesehen. Diese Farbe schien geradezu unwirklich und ich konnte ihrer Anziehungskraft kaum widerstehen. Vorstellungen über ihren Geschmack geistern durch den Kopf. … Doch ich konnte sie nicht probieren, es war nur ein Foto.

… Die perfekte Ausbeute für ein Ofengericht. Gut, eine Petersilienwurzel oder eine Pastinake wären noch schön gewesen. Beim nächsten Mal dann.

Für Zwei

4 große Möhren
1 Fenchelknolle
1 unbehandelte Limette
1 Frühlingszwiebel, den hellgrünen Teil in feine Scheiben gehackt
2 kleine unbehandelte Blutorangen
3 EL Olivenöl (und ein wenig zum Fetten der Form)
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
4 Sternanis
½ TL gekörnte Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Den Ofen auf 175° vorheizen.

Die Möhren schälen und in fingerlange Stifte scheiden. Den Fenchel in knapp 1 cm breite Scheiben schneiden. Ein bisschen von dem Fenchelkraut zur Seite legen. Eine feuerfeste Form mit etwas Olivenöl ausreiben.

 

Den Kreuzkümmel mit dem Olivenöl und der Gemüsebrühe vermischen und die Möhren und den Fenchel darin schwenken, so dass das Gemüse gut mit Öl ummantelt ist. In die Form legen und mit dem Sternanis und einigen feinen Scheiben der Limette bedecken.

Etwa 20 – 25 Minuten im Ofen rösten, bis das Gemüse angebräunt ist.

Die Orange heiß abwaschen, trockentupfen und ein wenig von der Schale abreiben. Die Orange(nschale abschneiden) schälen [L.] und filetieren. Den Saft dabei auffangen. Die Orangenfilets mit dem aufgefangenen Saft, der Orangenschale und den Frühlingszwiebeln mischen und mit einer Prise Salz und etwas frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Die Mischung über die gerösteten Möhren und den Fenchel gießen. Mit Fenchelkraut dekorieren.“

via: Ofengeröstete Möhren mit Fenchel, Blutorange und Sternanis | Dinner um Acht.

Rote Linsen – Brotaufstrich

Ich bin die Tomaten-Dauerfütterung, der fleischarm essende Zeitgenossen zuweilen ausgesetzt sind, manchmal leid und suche dann Alternativen. Dazu gehören immer wieder Brotaufstriche, die gern auch bodenständig sein dürfen. Rote Linsen sind – wenn auch kein regionales Produkt – hier immer eine wilkommene Basis.

100 g Rote Linsen (manchmal nehme ich auch gelbe),
mit
1 gestr. TL Salz
1 TL Kreuzkümmelsamen, zerstoßen
1/2 TL Schwarzkümmel
1 Zwiebel und 1 Petersilienwurzel – fein gewürfelt und zusammen angebraten
alles zusammen weich gekocht.

ca. 50 ml mildes Öl, je nach gewünschter Konsistenz Öl oder Wasser ergänzen und alles pürieren.

Nüsse oder Sonnenblumenkerne, evtl. geröstet, nach Geschmack vor oder nach dem Pürieren beifügen.

Zucchinipuffer, -bratlinge, … | grain de sel – salzkorn

„Wichtelei: Zucchinipuffer, Zucchinibratlinge, Zucchinilaibchen

Bei milder Temperatur regnete es leicht. Sie verstecken sich geschickt unter den großen Blättern. Schutzsuchend. Aber das ist, ihr ahnt es, nicht der einzige Grund. Auch für ihre weitere Entwicklung. Sobald sich nachts Wolken vor den Mond schieben, …
Wie gut, dass es auch für solche Oschis schöne Rezepte gibt. Brauchbare. Leckere. Das ein oder andere habe ich bereits für gut befunden. Nun gibts ein weiteres, ein Klassiker für die aus der Form geschossenen Zucchini, auch bekannt unter Zucchinipuffer, -laibchen oder -bratling. Wandelbar sind sie nach Tagesform, in dem Gewürze und Kräuter nach Lust ausgetauscht werden. Ebenso andere geröstete Flocken oder ein anderer Käse schrauben am Geschmack. Dazu einen schönen Salat oder einen Dipp und es steht ein prima Sommeressen auf dem Tisch. Übrigens auch kalt noch sehr lecker!

via: grain de sel – salzkorn: Wichtelei: Zucchinipuffer, Zucchinibratlinge, Zucchinilaibchen.

Meerrettich-Apfel-Rote Bete Aufstrich – Mepfel „en rose“ | Dinner um Acht

Meerrettich-Apfel-Rote Bete Aufstrich

„man könnte auch Mepfel „en rose“ sagen – Die Farbe ist der Knaller. Magisch zieht sie mich immer wieder im Bioladen in ihren Bann und die hübsch bunten Brotaufstriche wandern ins Körbchen. Kleine Luxusgläschen, denn je nach Marke lassen die Hersteller, allesamt natürlich Bio, sich ihre lustige Farbe schon fürstlich bezahlen. Eigentlich naheliegend, das selbst in die Hand zu nehmen. Gerätschaften sind ja vorhanden und das Kaufen von Öl, Sonnenblumenkernen, Obst und Gemüse stellt kein unüberwindbares Hindernis dar…“

via: Meerrettich-Apfel-Rote Bete Aufstrich man könnte auch Mepfel „en rose“ sagen | Dinner um Acht.