Wo ist eigentlich euer Shampoo? | langsamerleben

„Wer in unsere Dusche blickt, sieht dort nur ein Stück unscheinbare grüne Seife. Kein Shampoo. Kein Duschgel. Keine Spülung.

Als ich mit diesem langsameren Lebensstil begann, sind viele Dinge aus meinem Haushalt verschwunden – so auch Shampoo. Wer will schon Sodium Laureth Sulfate oder Silikone aus der Plastikflasche wenn es günstige, umweltfreundliche und wirksamere Alternativen gibt? Als bekennender Langhaarmensch habe ich auch meine Haarpflege verändert. Zunächst habe ich zum Waschen Lavaerde benutzt, bin dann auf Heilerde umgestiegen (jedes Mal Waschen war wie eine Schlammschlacht in der Dusche!), habe mir überlegt, es mal mit Natron zu versuchen… aber diese Mischerei immer… oder Haarseife… aber das scheint eine Kunst für sich zu sein… und dann bin ich herrlicherweise auf Alepposeife gestoßen. …“

via: Wo ist eigentlich euer Shampoo? | langsamerleben.

Schwedenkräuter – Creme

Schwedenkräuter – Creme

Hier nehmen wir eine fertige Schwedenkräuter – Mischung aus der Apotheke. Ich wollte Ihnen diese starke Creme nicht vorenthalten, deshalb die Ausnahme. Sie wird eingesetzt gegen Muskelverspannungen, rheumatische Schmerzen, zur Narbennachbehandlung u.s.w.

Zutaten:
25 ml Olivenöl
4 g Bienenwachs
15 g Lanolin
25 ml Schwedenkräuter – Tinktur
10 Tr. Teebaumöl

Herstellung:
Öl, Lanolin und Bienenwachs in einem Glas vermischen. Die
Schwedenkräuter in ein anderes Glas gießen, beide Gläser werden
in ein Wasserbad gestellt und erhitzt.

Nachdem das Bienenwachs geschmolzen ist, wird die Tinktur langsam in dieses Glas umgegossen. Nun muss gerührt werden. Die Konsistenz wird bald Pudding – artig, dann bitte weiter kräftig rühren, etwa so lange bis die Creme auf Handwärme abgekühlt ist. Das Teebaumöl zugeben und nochmals kräftig durchrühren. Wenn die Creme abgekühlt ist, in einen Tiegel umfüllen, verschließen.

Tiegel beschriften und mit Datum versehen.

(Aus meinem Buch „Meine Wildkräuter – Hausapotheke “ )

via: Facebook.

s.a.: Schwedenkräuter.

Deocreme aus Sheabutter

„Eine preiswerte Alternative ist, sich sein Deo mit Natron selbst herzustellen. Der Vorteil hierbei ist zudem, dass solch ein Deo die natürliche und für unseren Körper sehr wichtige Schweißbildung nicht unterdrückt. Das Natron sorgt für eine sichere Geruchsbindung und pflegt gleichzeitig die empfindliche Haut.

Das für mich beste Rezept hier:
3 Teelöffel Sheabutter ca.21 g
1-2 Teelöffel Natron 12 g.

Die Sheabutter sanft schmelzen am besten im Wasserbad, das Natron gut einrühren. Je nach Vorliebe mit ein paar Tropfen ätherischen Ölen beduften. In Döschen füllen und fest werden lassen.

Wem die Paste zu fest ist, der kann noch ein wenig Jojobaöl oder Mandelöl unterrühren.

Zum Auftragen reicht eine erbsengroße Menge!“

Danke an Horst Musik via: fb 11 HEILWIRKUNG von KRÄUTERN und ESSBARE PFLANZEN.

Birken-Kräuter-Öl

Zu je gleichen Teilen:
Birkenblätter
Brennesselblätter
Kamillenblüten
Rosmarin
in kalt gepresstem Öl verschlossen eine Woche dunkel stehen lassen, dann abseihen.

Quelle: Dr. Markus Strauß: Köstliches von Waldbäumen

Eine kleine Menge in frisch gewaschene Haare einmassieren und ca. 1h einwirken lassen. Dann mit mildem Shampoo oder Wascherde auswaschen.
Die Kräutermischung eignet sich auch als Grundlage für Duschgeel.

Duschgeel – Kräuter

50g Kernseife (die ‚alte‘, bröckelige)
2 TL Öl (Olive, Mandel, Sesam)
200ml Kräuertee

Kernseife fein zerkleinern, Öl und Kräutertee (heiß, aber nicht mehr kochend) zugeben, gut mischen; über Nacht stehen lassen. wenn zu dick, vorsichtig noch mehr Kräutersud dazugeben.

Vor Gebrauch gut schütteln.
Als Kräutertee eignet sich u.a. die würzige Mischung für Birken-Kräuter-Öl, die ich für den Zweck aber hoch konzentriert habe (vier Hände voll Kräuter – da ist eine 1l-Kanne halb voll; dann die Kanne mit Wasser aufbrühen). Mir gefällt es gut, evtl. ist das eher eine ‚männliche‘ Variante (-;

Palmöl-Kernseife (wer andere findet lasse mich gern wissen, wo?) ist eher elastisch und lässt sich nicht so gut reiben, aber mit einem scharen Messer gut in kleine Flocken schneiden. Nach einer Nacht sind auch die aufgelöst. Dennoch ist die Konsistenz eher gewöhnungsbedürftig – als ‚hängt alles an einem Faden‘.

Nie wieder Shampoo – oder wie Kopf und Zähne natürlich sauber bleiben …

Ich zitiere – leicht gekürzt – aus: Zum Ursprung Zurück:
„… wie es der Zufall so will, stieß ich zum wiederholten Male auf Artikel im Internet, die von “Lavaerde” berichten. … es hat nix mit dem Vulkan zu tun, sondern ist marokkanische Erde … Für meine Haarlänge habe ich
2 gehäufte TL mit
ca. der doppelten Menge Wasser und
einem TL Olivenöl gemischt.
So das eine schöne cremige Masse entstand. Kurz “quellen” lassen und ab damit in die Dusche. In der Dusche dann die nassen Haare komplett damit einmassieren, bis auf die Kopfhaut. Gut einwirken lassen und dann gründlich ausspülen. Allein die Massage fand ich schon wunderbar, aber das Ausspülen das war wirklich der Hit. Meine Haare waren butterweich! Danach hab ich dann noch ne Apfelessig-Spülung drauf, ausgewaschen und was soll ich sagen: Nach dem Fönen wunderbar weiche, nicht fettige Hare, die sich perfekt kämmen ließen.

Die Lavaerde beschehrt mir schönere Haare, als Shampoo und Seife und ist auch noch ein absolut natürlicher Rohstoff. Ich bin begeistert. Klar kann man sich darüber streiten, ob es ökokorrekt ist, dass er aus Marokko kommt aber ich bin überzeugt es ist ökokorrekter als jedes Shampoo mit den vielen Inhaltsstoffen und zudem stehe ich einfach auf saubere Haare; nicht waschen wär also nicht mein Ding. Auch ein Vorteil, dass – nach mindestens 2 Wochen Anwendung – die Haare viel weniger gewaschen werden müssen. Die Kosten-Nutzen-Billanz: Ich habe 1kg Lavaerde von Logona für 19€ gekauft. Für eine Waschladung benötige ich ca. 14gr Lavaerde. Die Haarwäsche kostet mich somit ca 26 cent, 1-2 cent mehr wenn ich Öl hinzugebe, was kein Muss ist und sich eher bei trockenem Haar empfiehlt. Im Grunde kann ich mit 1kg Lavaerde 71 mal die Haare waschen – was wenn man dies 1x die Woche macht, hält diese dann somit 71 Wochen lang – also ca. 1,25 Jahre ; Irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass ich in 1,25 Jahren für ein Ökoshampoo oder mehre Shampoos! mehr als nur 19€ ausgeben würde. Die Lavaerde überzeugt also auch hier total!
… und weils so schön ist, hab ich noch Zahnpasta mit Lavaerde hergestellt, gefunden in diesem Blog

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