#pestostorm – Das Blog Event! | Kuechenchaotin

Dank der Küchenchaotin (-: gibt es hier eine tolle Sammlung neuer Pestokreationen; sie schreibt:

„… Nach dem #dishstorm ist vor dem #pestostorm! Für mehr selbstgemachtes Pesto auf dem Teller!

Also: Her mit euren liebsten, besten, tollsten Pesto-Rezepten!

weiter-/Lesen unter: #pestostorm – Das Blog Event! – Kuechenchaotin.

Meerrettich-Chreme | grain de sel – salzkorn

grain de sel – salzkorn beschreibt im Rezept zu den Maronen-Gnocchi auch eine Meerrettich-Apfel-Crème:

Zutaten:
1 Stange Meerrettich (ca.150g)
1 Apfel
1 Becher Schmand (m: 125ml crème fraîche)
1Pr Salz

Zubereitung:
Meerrettich schälen und in Stücke schneiden, Apfel schälen, entkernen und ebenfalls in Stücke schneiden. Alle Zutaten in einen Blender geben und fein hexeln. In saubere, sterilisierte Gläser füllen. Im Kühlschrank aufbewahrt hält die Meerrettichcrème gut 4 Monate und länger – außerdem erhält sich die weiße Farbe (ein weiteres Pro).

via: grain de sel – salzkorn: Immer wieder anders: Maronen-Gnocchi mit Meerrettich-Wirsing und Rosenkohl.

Ají – traditionelle südamerikanische Gewürzsauce

In Kolumbien steht es beim typischen warmen Essen der einfachen Leute mittags und abends mit auf dem Tisch. Zu den vielen verschiedenen, aber allesamt eher schwach gewürzten Bestandteilen einer solchen Mahlzeit (Bohnen, Kartoffeln, Mais in verschiedener Form, Reis und Koch- / Bananen … ist es eine für gewürzverliebte Zungen sehr willkommene Ergänzung.

Ají schmeckt offenbar in jeder Küche anders, es soll ’sehr‘ scharf sein, bleibt aber immer aromatisch. Mir wurden als wichtige Bestandteile – in unterschiedlichem Mischungsverhältnis – genannt (das kommt meiner immer etwas improvisierenden Küchenparxis sehr entgegen):

Ají – scharfe Paprika, auch Chili, je nachdem was man bekommt
Knoblauch
Frühlingszwiebel
Essig
Tomate
Korianderlaub
Salz, Pfeffer
evtl. ein wenig helles Öl

Alle Zutaten werden sehr fein geschnitten oder im Mixer gehackt, der Knoblauch kann ausgepresst werden. Es entsteht eine flüssige Konsistenz mit vielen kleine Stücken, die – jedenfalls in dörflichen Familienrestaurants – nicht wirklich soßig ist (nicht püriert).

Es gibt wohl zahlreiche Varianten, z.B.:
statt frischer Chili: geröstete und abgezogene Chili (vgl. z.B. hier)
statt Essig: Limone, Zitrone
umstritten ist auch der Öl-Anteil, den man gern klein halten darf …

… jedenfalls aber scheint in Kolumbien kaum vorstellbar zu sein, auf Tomate oder Koriander zu verzichten (vgl. z.B. hier).
Die peruanische Version sei spartanischer: „… the ingredients all there is, Aji Amarillo (yellow hot peppers), Sal (salt), Acido citrico (Citric Acid) THAT’s IT!“, kann man als Kommentar hier lesen.
Die Mischung mit Mayonnaise anzurichten (z.B. hier), scheint mir hingegen etwas ‚gänzlich anderes‘ zu ergeben

 

 

Chai Sirup | nach: Schrot und Korn

Chai Sirup für Desserts und warme Getränke
Für ca. 250 ml
Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde inkl. Gar- und Ziehzeiten

Ingwer
6 Kapseln Kardamom
1 TL schwarzer Pfeffer
1 Vanilleschote
3 Zimtstangen
4 Nelken
250 g Zucker – L.F. weniger!
3 Beutel schwarzer Tee

Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Kardamom mit Pfeffer in einem Mörser leicht zerdrücken, so dass sich die Kapseln öffnen. Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Kardamom, Pfeffer, Zimtstangen und Nelken in einen Topf geben. Unter Rühren leicht rösten, bis die Gewürze zu duften beginnen. 500 (L.F.: 250) ml Wasser, Ingwer, Vanillemark und -schote und Zucker zugeben. Aufkochen lassen. Teebeutel zugeben und 10 Minuten mild köcheln lassen. Tee nach 5 Minuten herausnehmen. Gewürzsud 30 Minuten ziehen lassen. (Auf 250 ml einkochen.) Durch ein feines Sieb abgießen.

Dazu passt ein indischer Schwarztee oder ein guter Kakao. Schrot&Korn 12/2014 © Text Sabine Kumm Fotos Thorsten Suedfels Foodstyling Pia Westermann

via: Chai Sirup für Desserts und warme Getränke – Schrot und Korn – Das Kundenmagazin für den Naturkosthandel.

Gewürzkampagne – nach dem Tee nun die Gewürze – endlich!

Ja, richtig guten Tee kaufe ich schon lange bei der Teekampagne. Und kann dies nur empfehlen. Nun endlich wird die tolle Idee auch für Gewürze umgesetzt. Die Macher sagen über sich selbst:

„Wir verfolgen den Lebensweg jedes Gewürzes persönlich mit und machen ihn für dich nachvollzieh- und erlebbar. Beste Qualität erreichen wir durch unsere Prinzipien:

KLARE AUSLESE
Salz, Pfeffer, Majoran, Basilikum, Paprika, Curry, Oregano, Salbei, Rosmarin und Thymian. Diese schlanke Produktpalette ermöglicht die Qualität jedes einzelnen Gewürzes hochzuhalten. Außerdem werden so Transport- und Lagerkosten gesenkt. Den dadurch entstehenden Preisvorteil können wir direkt an dich weitergeben.

NATÜRLICHER ANBAU …“

usf.

Und nun kann man sich auch beteiligen: Zimt aus dem Permakultur-Waldgarten!

lies weiter auf: Vision & Prinzipien | Gewürzkampagne.

Tee: Erkältung – Weide u.a. | kraeuter-verzeichnis.de

Erkältungstee

Zwei Teelöffel Weidenrinde mit einem Liter kaltem Wasser übergiessen und 3 Stunden stehen lassen. Danach 5 Minuten aufkochen und absieben.
Täglich drei Tassen trinken.

oder:

Je 30g Kamille, Lindenblüten, Weidenrinde, Schachtelhalm, Spitzwegerich.
Ein Teelöffel der Kräutermischung mit einer Tasse kochendem Wasser übergiessen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Mehrmals täglich eine Tasse trinken.

 

via: Rezepte Weide. Dort weitere Rezepte …

Tees und Kräuter aus Griechenland| Zitronen und Olivenöl

„Tee und Kräuter
“Du nimmst nur Lindentee” mit, sagte ich mir vor meinem Abflug. Mein Kräuterschrank ist nämlich mehr als gut gefüllt. Lindentee habe ich mitgebracht, auch wenn München voller Lindenbäume ist. Es mag Einbildung sein aber ich mag den griechischen Lindentee viel lieber. Wie ihr seht ist es nicht nur bei Lindentee geblieben, … “

via: Ich packe meinen Koffer… wieder aus | Zitronen und Olivenöl.

Curry selbstgemacht

Es ist soo einfach – und schmeckt nicht nur gut: auch die ganze Wohnung duftet tagelang nach frischem Curry (-:

Ich habe es aus einem Kochbuch für indische Küche (ja, ich trage die genaue Quelle noch nach) als einfaches südindisches Grundrezept.

Nimm:
30 bis 40 Curryblätter
30 getrockn. Chili-Schoten
1 Tasse Koriander (Samen)
3 TL Kreuzkümmel (Samen)
3 TL Bockshornklee (Samen)
3 TL schwarzer Pfeffer (Samen)
3 TL schwarzer Senf (Samen)
1 Tasse Kurkuma (gemahlen)

für Haiderabad-Masala zusätzlich:
1 1/2 TL Nelken (gemahlen oder entspr. Menge ganzer Nelken)
1 1/2 TL Zimt (gemahlen oder entspr. Menge Stangenzimt)

Falls die Curryblätter noch frisch sind: 4-5 min ohne Fett in der Pfanne trocknen.

Curryblätter und Chili grob zerkleinern, evtl. mörsern. Mit allen anderen Gewürzen mischen und gemeinsam mahlen. Ich verwende eine einfache alte Handkaffeemühle dafür. Mit ein bisschen Übung ist es für die Menge ca. 2 Stunden Arbeit. dann fällt auch immer noch etwas zum Verschenken an.  Andernfalls mache ich auch oft mal die Hälfte für den alltäglichen Selbstverbrauch.
Die fertige Mischung enthält manchmal kleine Stiehle von den Blättern, die sich leicht aussortieren lassen. Ansonsten: fertig und ab ins gut schließende (dunkle) Glas.

Birken-Kräuter-Öl

Zu je gleichen Teilen:
Birkenblätter
Brennesselblätter
Kamillenblüten
Rosmarin
in kalt gepresstem Öl verschlossen eine Woche dunkel stehen lassen, dann abseihen.

Quelle: Dr. Markus Strauß: Köstliches von Waldbäumen

Eine kleine Menge in frisch gewaschene Haare einmassieren und ca. 1h einwirken lassen. Dann mit mildem Shampoo oder Wascherde auswaschen.
Die Kräutermischung eignet sich auch als Grundlage für Duschgeel.

Paschas Freude – Gewürzmischung

Die Geschichte zu der Mischung steht bei dem Rezept Paschas Freude.

1 Teil Muskatnuss (1 TL – ca. 10g)
2 Teile Zimt (2 TL – ca. 5g)
3 Teile Kreuzkümmelsamen (3 TL – ca. 12,5g)
4 Teile Koriandersamen (4 TL – ca. 10g)

Alles wird fein gerieben / gemörsert / gemahlen.

Der rundum-sorglos-Wurzelgemüse-Wintereintopf kann nicht einfacher sein, als mit dieser Fertig-Mischung (Paschas Freude). Darum mache ich immer gleich einen kleinen Vorrat, gut veschlossen aufbewahrt hält sie den Winter über – übrigens auch ein begehrtes Geschenk (-:

Steinpilz-Senf

Zitat: „Trüffelsalz, … bekommt Ihr das auch immer geschenkt, weil Ihr als Feinschmecker verrufen seid … Und getrocknete Steinpilze? Kauft Ihr die auch immer, für schlechte Zeiten, zum Aromatisieren von was auch immer? Davon habe ich vier Tüten. Und wenn bei Euch andere Pilze oder anderes Salz oder andere Gewürze ein trauriges Schattendasein führen, dann macht Senf … Diese Menge passt perfekt in 3 kleine Weck-Gläser mit 120 ml

75 g gelbe Senfkörner
25 g braune Senfkörner
5 Körner Piment
5 Körner schwarzer Pfeffer
2 Wacholderbeeren
15 g getrocknete Steinpilze
200 ml Honigessig oder einen milden Weißweinessig
1 TL getrockneter Thymian
40 g Zucker
4 TL Trüffelsalz

Beide Sorten Senfkörner, Piment, Pfeffer und Wacholderbeeren sehr fein mahlen. Dazu eignet sich eine elektrische Kaffeemühle besonders gut. Das Mahlgut in einen Meßbecher mind. 500 ml geben. Die Steinpilze ebenfalls mahlen und in den Meßbecher geben. Essig, Thymian, Zucker und Trüffelsalz zugeben und alles mit dem Stabmixer sehr gut durchmischen. Die Masse ist jetzt noch leicht flüssig und kann gut in die Gläser gefüllt werden. Die Gläser über Nacht offen stehen lassen, aber mit einem Tuch abdecken. Dies ist für die Fermentation wichtig und so entwickelt sich auch die Schärfe des Senfs. Am nächsten Tag die Gläser verschließen. Sie sollten kühl aufbewahrt werden und halten mindestens ein Jahr. Der Senf schmeckt am besten, wenn er durchgezogen ist. Nach einem Monat kann er verwendet werden.

via: bushcooks kitchen: Steinpilz-Senf – DAS kulinarische Weihnachtsgeschenk für Last-Minute-Schenker.