Ofengeröstete Möhren mit Fenchel, Blutorange und Sternanis | Dinner um Acht

Dinnerumacht schreibt: „Die Blutorange, die mich anlachte, hatte tiefdunkelrotes Fleisch. Fast schon ins Lila ging diese Farbe. Noch nie zuvor hatte ich eine solche intensive Färbung gesehen. Diese Farbe schien geradezu unwirklich und ich konnte ihrer Anziehungskraft kaum widerstehen. Vorstellungen über ihren Geschmack geistern durch den Kopf. … Doch ich konnte sie nicht probieren, es war nur ein Foto.

… Die perfekte Ausbeute für ein Ofengericht. Gut, eine Petersilienwurzel oder eine Pastinake wären noch schön gewesen. Beim nächsten Mal dann.

Für Zwei

4 große Möhren
1 Fenchelknolle
1 unbehandelte Limette
1 Frühlingszwiebel, den hellgrünen Teil in feine Scheiben gehackt
2 kleine unbehandelte Blutorangen
3 EL Olivenöl (und ein wenig zum Fetten der Form)
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
4 Sternanis
½ TL gekörnte Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Den Ofen auf 175° vorheizen.

Die Möhren schälen und in fingerlange Stifte scheiden. Den Fenchel in knapp 1 cm breite Scheiben schneiden. Ein bisschen von dem Fenchelkraut zur Seite legen. Eine feuerfeste Form mit etwas Olivenöl ausreiben.

 

Den Kreuzkümmel mit dem Olivenöl und der Gemüsebrühe vermischen und die Möhren und den Fenchel darin schwenken, so dass das Gemüse gut mit Öl ummantelt ist. In die Form legen und mit dem Sternanis und einigen feinen Scheiben der Limette bedecken.

Etwa 20 – 25 Minuten im Ofen rösten, bis das Gemüse angebräunt ist.

Die Orange heiß abwaschen, trockentupfen und ein wenig von der Schale abreiben. Die Orange(nschale abschneiden) schälen [L.] und filetieren. Den Saft dabei auffangen. Die Orangenfilets mit dem aufgefangenen Saft, der Orangenschale und den Frühlingszwiebeln mischen und mit einer Prise Salz und etwas frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Die Mischung über die gerösteten Möhren und den Fenchel gießen. Mit Fenchelkraut dekorieren.“

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karpfen- oder Steinbeißerfilet mit Rapssamen auf Linsengemüse | bushcooks kitchen

„Steinbeißerfilet mit Rapssamen und Linsengemüse

Beim Durchblättern des wunderschönen Kochbuchs H. Schwarzenbach – Das Zürcher Kochbuch blieb ich sofort beim Rezept Karpfenfilet mit Rapssamen und Linsengemüse hängen. Es stammt von René Zimmermann und Ralf Weber, die in Zürich das Restaurant Wirtschaft Neumarkt betreiben. … Der Fisch wird mit Rapssamen paniert und diese Kruste war ideal für mich, da sie glutenfrei ist und ich noch ein Tütchen von diesen Samen von einem der letzten Zürich-Besuchen hatte. Über das Linsengemüse habe ich mich auch sehr gefreut, da ich noch Alb-Leisa hatte. Leider konnte ich keinen Karpfen bekommen und im Rezept sind schon Hinweise, welche Fische man alternativ nehmen kann. Ich habe mich für Steinbeißer entschieden, da mein Fischhändler besonders schöne Loins hatte. Das Linsengemüse hatte einen besonders feinen und würzigen Geschmack.“

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Zucchinipuffer, -bratlinge, … | grain de sel – salzkorn

„Wichtelei: Zucchinipuffer, Zucchinibratlinge, Zucchinilaibchen

Bei milder Temperatur regnete es leicht. Sie verstecken sich geschickt unter den großen Blättern. Schutzsuchend. Aber das ist, ihr ahnt es, nicht der einzige Grund. Auch für ihre weitere Entwicklung. Sobald sich nachts Wolken vor den Mond schieben, …
Wie gut, dass es auch für solche Oschis schöne Rezepte gibt. Brauchbare. Leckere. Das ein oder andere habe ich bereits für gut befunden. Nun gibts ein weiteres, ein Klassiker für die aus der Form geschossenen Zucchini, auch bekannt unter Zucchinipuffer, -laibchen oder -bratling. Wandelbar sind sie nach Tagesform, in dem Gewürze und Kräuter nach Lust ausgetauscht werden. Ebenso andere geröstete Flocken oder ein anderer Käse schrauben am Geschmack. Dazu einen schönen Salat oder einen Dipp und es steht ein prima Sommeressen auf dem Tisch. Übrigens auch kalt noch sehr lecker!

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Auch der Radi braucht mal Sommerfrische — WordPress.com

Auch der Radi braucht mal SommerfrischeRettichCarpaccio 1 von 1Das Leben des Rettichs in den bayerischen Biergärten ist eintönig. Als Begleiter zu Bier und Breze werden die Spiralen des Radi mit Salz bestreut, manchmal sogar im Salz ertränkt. Kulinarisch steht der gute Rettich hier ständig im Schatten. Die Japaner sind beim Rettich da weitaus raffinierter. Sie fermentieren und würzen ihn. …

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bushcooks kitchen: Sofrarlar – Grüne Bohnen in Olivenöl

„Bei meinem ersten und leider einzigen türkischen Kochkurs habe ich diese Bohnen kennengelernt. Nicht nur die Art sie so zubereiten, sondern das Gemüse an sich. Ich mochte damals schon sehr die Art sie zu schneiden und den Biss und den wunderbaren kräftigen Geschmack.Nachdem ich im Kochbuch Sofralar von Orhan Tançgil bereits meinen alten Klassiker Lauch im Reis entdeckt habe, beschloss ich gezielt nach diesem Rezept zu suchen. Meine Freude war groß, als ich es entdeckte.

Bei meinem Rezept wird die Zwiebel im Ganzen mitgekocht und zerfällt dann mehr oder weniger. Die Tomaten-Paprika-Paste kommt gar nicht vor. Im Original wird Salça verwendet. Da ich Tomaten- und auch Paprikamark im Haus hatte, entschloss ich mich zu einer Mischung der beiden. Das Rezept von Orhan schmeckt mir noch besser und ich werde es jetzt in mein Repertoire übernehmen.Wie viele türkische Gemüsegerichte, wird auch dieses kalt serviert. Ein perfektes Gericht für den Sommer, wenn man einen Tag keine Zeit zum Kochen hat, zum Mitnehmen ins Büro und auch als Beilage zum Grillen. …“

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Pasta mit gebackener Zucchini | grain de sel – salzkorn

.. wurde zum Grillen mit den Feriengästen diese Pasta als Salat gereicht. Um die Wirkung dieser Pasta zusammenzufassen, leite ich einfach einen Satz als Meinung dazu weiter beim Nachschlag: Normalerweise mag ich ja prinzipiell nie Nudelsalat, aber der… Einfache Zutaten, voller Effekt, schlicht grandios.

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Möhren-Kohlrabi-Rohkost | MärkischeKiste

Zutaten:
2 Kohlrabi (mit dem zarten Grün),
400 g Gelbe Rüben,
50 g Gorgonzola,
150 g Sahnejoghurt,
2 EL Apfelessig,
Salz, Pfeffer, Zucker,
1 Schale Kresse,
2 EL geröstete Sonnenblumenkerne

Zubereitung:
Kohlrabi und Gelbe Rüben waschen, schälen und in feine Stifte („Julienne“) schneiden.
Das zarte  Kohlrabigrün  waschen  und  fein  hacken.  Den  Gorgonzola  mit  dem  Sahnejoghurt verrühren und mit dem Apfelessig, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Die Kresse zusammen mit dem gehackten Kohlrabigrün und der Sauce unter die Kohlrabi- und
Gelben-Rüben-Stifte mischen.
Ca. 10 Minuten zugedeckt durchziehen lassen.
Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett anrösten und vor dem Servieren darüber streuen.