Früchtebrot

Es ist seit Jahren meine Tradition der Adventszeit. Schon weil es immer erst frühstens zwei Wochen nach dem Backen wirklich gut schmeckt zwingt es mich, etwa eine Woche vor Totensonntag an Weihnachten zu denken. So nähere ich mich dem Ereignis allmählich. Ach so: ich mache immer gleich die doppelte Menge (-;

Quelle: „Backen in der Weihnachtszeit“, Köln und München 1991, dort als ‚Weihnachtsbrot‘.

3 Kastenbrote (26er Form); VB 2-3 h, Backen: 60-70′, min. 2 Wochen ‚reifen‘ lassen.

200 g Mandeln
200 g Sultaninen
200 g Datteln, getr.                           | evl. teilweise durch
200 g Feigen, getr. (entstiehlt!)   | getr. Pflaumen ersetzen400 g Butter
400 g Zucker
400 g Mehl (Lutz: Dinkel)
7 Eier (M, auch S)
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Backpulver
3 EL Sherry (oder …)
Lutz: 1 abgeriebene Zitronenschale
je eine Prise Salz, Pfeffer
Butter zum Fetten der Form und zum Bestreichen. (evtl.: Puderzucker zum Servieren).

Ungeschälte Mandeln abziehen, mit einem kleinen Teil des Zuckers hacken. Sultaninen 5′ in kochendem Wasser einweichen. Getrocknete Datteln, Feigen sehr fein würfeln. Abgetropfte Sultaninen und Mandeln dazu. Alles mit einigen EL Mehl ‚mehlieren‘.
Butter schaumig rühren, restlichen Zucker, Vanillezucker und Eier zufügen. Backpulver und restliches Mehl mischen und dazugeben. Mehlierte Früchte und Sherry zufügen.

In gefetteter Kastenform ca. 70′ bei 175°C (Lutz: 160 °C) backen. Der Teig sieht in der Form ‚wenig aus; aber auch die ‚flachen‘ Stücke machen gut satt (-:
Das Früchtebrot geht kaum auf, soll aber nicht klitschig sein. Am Ende der Backzeit evtl. mit Backpapier abdecken, damit es nicht zu dunkel wird.
Nicht sofort (Vorsicht!), aber noch warm aus der Form stürzen und ringsum buttern. In Folie / Tüte verpackt min. 2 Wochen kühl (15°C ?) reifen lassen.

Vor dem Servieren evtl. mit Puderzucker einschneien.