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Die Suppe einer Braut | missboulette

Die Suppe einer Braut

Ich liebe puristisches Essen, ich liebe klare Aromen, ich liebe schlichte Hausmannskost. Und ich liebe es, wenn ein Gericht eine Geschichte oder eine Legende hat. Also kann ich nicht anders, als folgende Suppe zu lieben. Diese pikante Suppe aus Bulgur und roten Linsen ist ein Paradebeispiel für (mein heimliches Küchenmotto) “minimaler Aufwand, maximaler Genuss”. Ich kenne nur wenige Suppen (und von diesen kann ich niemals genug haben – selbst im Hochsommer plädiere ich für Suppen), die innerhalb von 30 Minuten ähnlich viel Geschmack hergeben. Und sie ist ganz nebenbei auch noch tierfreitag geeignet.

Die meisten der traditionellen Rezepturen sind sehr schlicht gehalten. Nur Pfeffer und Salz. Lediglich getrocknete Minze und Zitronenspalten scheinen ein Muss. Ich habe mich bei dem Rezept überwiegend an Hugh Fearnly-Whittingstall gehalten, jedoch Thymian gegen eine Messerspitze Cumin eingetauscht und Paprikamark statt Pulver verwendet. Wenn ihr wenig Zeit, einen kalten Bauch und großen Hunger habt, lege ich euch diese Suppe nahe. Macht sich übrigens auch als Katerfrühstück gut.

adaptiert nach Hugh Fearnly-Whittingstall und Almost Turkish Recipes

Zutaten für 4 Portionen (zugegeben, sehr kleine):

100 g Rote Linsen

50 g Bulgur

2 EL Olivenöl

1 große Zwiebel, in feine Würfel

1/2 TL Cumin

Salz und gemahlener Pfeffer nach Geschmack

3 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gehobelt

1 EL Tomatenmark

1 EL Paprikamark (HFW nimmt etwas geräuchertes Paprikapulver)

1 L Gemüsebrühe oder Wasser

Gewürzöl:

3 EL Olivenöl

1 EL getrocknete Minze (getrocknet ist hier wichtig)

½ TL geräuchertes Paprikapulver

Zubereitung:

Rote Linsen und Bulgur kurz abspülen und im Haarsieb abtropfen lassen. Cumin ohne Fett im Topf heiß werden lassen, bis es duftet. Öl, Zwiebel und Knoblauch hinzu und alles auf nicht zu hoher Hitze glasig dünsten.

Tomatenmark und Paprikamark dazu geben und kurz karamellisieren lassen. Mit Wasser oder Brühe auffüllen, Linsen und Bulgur hinzu und mit geschlossenem Deckel alles auf geringer Hitze ca. 20 Minuten leise köcheln lassen (ist die Hitze zu hoch muss noch mehr Flüssigkeit genommen werden). Optional alles mit dem Pürierstab mixen (ich verzichtete darauf). Eventuell gewünschte Konsistenz mit mehr Flüssigkeit regulieren (ich nahm ca. 200 ml extra). Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit das restliche Öl in einer Pfanne leicht erhitzen, getrocknete Kräuter/Gewürze dazu. Die fertige Suppe mit dem Gewürzöl beträufeln und mit Zitronenspalten servieren.

Tipp: Das Wunderöl macht sich auch hier wunderbar.

via: Die Suppe einer Braut | missboulette.

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